Wenn am Sonntag das Mausbergfest beginnt, werden auch der Gekreuzigte und die Gottesmutter vor der Wallfahrtskirche wieder ihren Blick fest auf das Gotteshaus richten. Bedingt durch das labile Erdreich, auf dem auch die Kirche steht, hatte sich das Kreuz im Laufe der Jahre nach und nach von der Kirche seitlich weggedreht. Nun wurde es für das Mausbergfest von Gerhard Giehrl neu ausgerichtet. Auch die beiden Blechfiguren von Jesus und Maria waren in die Jahre gekommen und ziemlich verwittert und verrostet. Deshalb haben Josef Rumpler und Andreas Mende neue Figuren entworfen und mit der technischen Unterstützung der Firmen Norbert Märkl und Gerhard Gottschalk aus Hirschau umgesetzt. Die farbliche und künstlerische Gestaltung der Figuren übernahm einmal mehr Dieter Aust. Alle Leistungen wurden – wie auf dem Mausberg so oft üblich – ehrenamtlich und unentgeltlich ausgeführt. Beim Gottesdienst zum Fest Maria Himmelfahrt wurde das Kreuz durch Pfarrvikar Christian Preitschaft neu gesegnet. Kirchenpflegerin Susanne Lindner bedankte sich bei allen Beteiligten mit einer Flasche Wein und lobte die gelungene Umsetzung.

Inzwischen laufen die Vorbereitungen für die am Sonntag beginnende Festwoche auf Hochtouren. Das erfahrene und eingespielte Organisationsteam meistert auch neue Herausforderungen ruhig und gelassen. So mussten heuer die Akkus der Parkplatzleuchten ersetzt werden, was für die technisch versierten Helfer kein Problem darstellte. In diesen Tagen wird das Festzelt der Pfarrgemeinde, welches bereits aufgestellt wurde, noch eingerichtet und ausgestattet und die Grünanlagen im Umfeld der Kirche gepflegt und zurück geschnitten, damit die Besucher auch eine schöne Aussicht auf Gebenbach haben. Die Wallfahrtskirche wurde bereits vom Team der Mesnerinnen Susanne Lindner und Ingrid Silbermann auf Hochglanz geputzt und für die Festwoche vorbereitet. Es konnten auch wieder zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zur Unterstützung bei der Durchführung des Festbetriebs, zum Backen der zahlreich notwendigen Kuchen während der Woche und zum Schmücken der Kreuzwegstationen gefunden werden. Auch die Küchelbäckerinnen waren schon an zwei Vormittagen im Einsatz und haben wieder etwa 1000 Küchel für das Fest gebacken.

Somit ist es angerichtet und die Verantwortlichen sehen gelassen dem Beginn der Festwoche entgegen. Da ist auch nichts von Aufregung oder Nervosität zu spüren, wenn gleich am ersten Festsonntag, vormittags der Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer als Hauptzelebrant und Festprediger begrüßt werden darf. Bleibt zu hoffen, dass auch das Wetter ähnlich schön bleibt wie in den vergangenen Tagen, dann steht einer gelungenen Bergfestwoche nichts im Weg.

 

Über die gelungene Neugestaltung des Kreuzes vor der Mausbergkirche freuen sich v. l. Pfarrgemeinderätin Angela Giehrl, Jürgen Lindner vom Mausbgerfest-Team, Gerhard Giehrl der die Holzarbeiten ausführte,, Wolfgang Schöpf vom Mausbergfest-Team, Dieter Aust, der die farbliche und künstlerische Gestaltung durchführte, Andreas Mende technische Umsetzung, Pfarrvikar Christian Preitschaft und Kirchenpflegerin Susanne Lindner.

 

Ein leckerer Küchelduft zog in den vergangenen Tagen durch die Küche des Pfarrsaals wo Anna Götz, Marianne Wendl und weitere Frauen aus der Pfarrei und darüber hinaus wider etwa 1000 Küchel für das Mausbergfest backten.

 

Für solch technisch versierten Helfer wie Martin Kick und Josef Rumpler ist der Akkutausch der Parkplatz-Solarleuchten kein Problem

 

Bilder: Wolfgang Schöpf