Mit dem traditionellen Kreuzweg hinauf auf dem Mausberg begann das zweite Festwochenende der Wallfahrtswoche. Am Fuß des Berges hatten wieder zahlreiche Gläubige Pfarrvikar Christian Preitschaft erwartet, der mit Ihnen den Kreuzweg hinauf zur Kirche gebetet hat.

Oben angekommen wurde der Dekanatsgottesdienst gemeinsam gefeiert. Dazu konnte der Pfarrvikar neben Hauptzelebrant und Festprediger Dekan Walter Hellauer, auch noch den neuen Pfarrer von Vilseck Pater Robin, sowie Pfarrer Moses Gudapati aus Wutschdorf und Diakon Dieter Gerstacker begrüßen.

Hellauer zog in seiner Predigt einen Vergleich mit dem Propheten Jeremia, nämlich dass der Mensch der sich auf Gott einlässt, zwar nicht von Schwierigkeiten, von Leid und Tod verschont bleibt, aber von Gott gehalten und geborgen ist. Der Unheilsprophet Jeremia, der nach außen total gescheiterte und große Einsame, hat bis ans Ende seines Lebens auf Gottes Bund gehofft und vertraut. Er war wie ein Baum der am Wasser gepflanzt ist und am Bach seine Wurzeln ausstreckt. Inmitten des Unheils wusste er sich von Gott getragen.

Und wie sehe es mit uns und unserem Glauben aus? Fragte der Dekan. Seien wir auch ein Baum der am Wasser gepflanzt ist, weil wir auf Gott vertrauen oder gleichen wir eher einen Strauch der gepflanzt ist, wo niemand wohnt, weil uns Gott eigentlich egal ist?



Gemeinsam mit Pfarrvikar Christian Preitschaft beteten wieder zahlreiche Gläubige den Kreuzweg zur Wallfahrtskirche hinauf.



Den anschließenden Dekanatsgottesdient feierten v. l. Pater Robin (Vilseck), Diakon Dieter Gerstacker, Dekan Walter Hellauer (Sulzbach) Pfarrer Moses Gudapati (Wutschdorf) und Pfarrvikar Christian Preitschaft.

 Bilder: Wolfgang Schöpf