Zum Jugendtag traf sich am Donnerstag wieder die Landjugend auf dem Mausberg zum gemeinsamen Gottesdienst, wobei sich zu den Jugendlichen auch viele Junggebliebene gesellten und das Gotteshaus wieder bis auf den letzten Platz füllte.

Für die musikalische Gestaltung hatten sich die Jugendlichen die Gruppe „Herzwärts“ aus Hirschau eingeladen, die mit ihren feinen und klaren Frauenstimmen den Gottesdienst mit besinnlichen, aber auch freudigen Liedern feierlich gestaltete. Diesmal konnte Pfarrvikar Christian Preitschaft neben der Gebenbacher , auch die Fahnenabordnung aus Iber mit einigen Jugendlichen willkommen heißen. Als Hauptzelebrant wurde Diözesandirektor Gerhard Pöpperl, Präfekt am Priesterseminar in Regensburg erwartet. Das Warten hatte sich dann tatsächlich gelohnt, denn mit etwa zehnminütiger Verspätung wegen der Verkehrsumleitung bei Hirschau startete der Gottesdienst etwas später.

Pfarrvikar Preitschaft begrüßte den Gast aus Regensburg und betonte dabei dessen Funktion im Priesterseminar. Mit einem Augenzwinkern an die Jugendlichen verwies er darauf, dass Pöpperl wohl gerne nach dem Gottesdienst für Interessenten zu Gesprächen bereit sei.

Direktor Pöpperl freute sich zunächst, dass man auf ihn mit dem Gottesdienstbeginn gewartet hatte. In seiner Predigt ging Pöpperl auch auf das Wochenthema ein. Der Glaube habe auch Konsequenzen, sagte er. „Wer glaubt ist nie allein“, schon diese Aussage sei eine Konsequenz des Glaubens. Glaubende würden anders handeln als nichtglaubende, denn ein Glaube ohne Werke sei wertlos, wie es in der Lesung vorgetragen wurde. Insofern sei Glaube auch keine Privatsache. Im Evangelium brachten sie einen Gelähmten und ließen ihn durch das Dach zu Jesus hinunter. Freunde würden auch einmal etwas Unvernünftiges machen um zu helfen. Und Jesus sieht ihren Glauben, nicht den des Gelähmten. Deshalb könnten auch wir im Gebet unsere Freunde zu Jesus bringen, wenn wir glauben, dass er eine Relevanz für uns oder Andere hat. Dazu gehöre auch dass wir kreativ würden und ihm Nahe sind, so wie die Freunde des Gelähmten kreativ wurden. Es heiße aber auch, zum Beispiel den Sonntagsgottesdienst zu besuchen nicht weil man müsse, sondern weil man sich zu ihm hingezogen fühle. In den Fürbitten trugen danach einige Jugendliche ihre und die  Bitten und Anliegen der anwesenden Gläubigen und der ganzen Pfarrgemeinde vor und feierten gemeinsam den Gottesdienst.



Diözesandirektor Gerhard Pöpperl, (mitte) Präfekt am Priesterseminar in Regensburg, fierte mit den Jugendliche den Gottesdienst

 


Die Gruppe "Herzwärts" aus Hirschau übernahm die musikalische Gestaltung

 


Die Jugendlichen brachten in den Fürbitten ihre und die Anliegen der Gläubigen vor Gott.

Bilder: Wolfgang Schöpf